Donnerstag, 4. November 2010

Ebook-Reader???

Ich liebe Bücher über alles. Ist ja nix Neues. Ich mag es, durch die Seiten zu blättern, streich(l)e über das Cover, mag den Geruch. Ich hege und pflege sie, und beim Lesen achte ich darauf, dass möglichst keine Knicke im Buchrücken entstehen. Verliehen werden meine Schätze nur an Personen, die genauso bekloppt verrückt sind wie ich....
Man mag es nicht glauben, aber nun denke ich doch tatsächlich über die Anschaffung eines Ebook-readers nach. Und zwar aus folgendem Grund: natürlich nehme ich meine Bücher auch gern überall mit hin. Beispielsweise zur Arbeit oder wenn mal ein Arztbesuch ansteht, um sich die Wartezeit zu verkürzen, und, und und...Ihr kennt das ja. 
Man muß schon höllisch aufpassen, dass dem Buche bei der Hin-und Hertragerei nichts passiert. Ausserdem ist es sperrig oder auch schwer. 
An meinem Arbeitsplatz sind viele Keime. Nie würde ich mein Buch da ungeschützt ablegen und am Abend dann wieder mit ins Bett nehmen...Igitt.
So. Und jetzt stelle ich mir vor, dass solch ein elektronisches Lesegerät zumindest für diese Zwecke doch recht praktisch wäre.
Vielleicht hat ja einer von Euch Erfahrungen mit solchen Geräten und mag sie mir mitteilen!?
Das wäre schön :o)
Aenna

Neuzugänge :o))

Der Briefträger war wieder fleißig! Bereits letzte Woche kam
"Verräter wie wir" von John le Carré, welches ich bei Vorablesen de. gewonnen habe. Von le Carré habe ich  noch kein Buch gelesen, deshalb bin ich schon mächtig gespannt. Wen es interessiert, kann hier ja mal in meinen Leseeindruck schnuppern...:o)


Ich bedanke mich beim gesamten Vorablesen-Team und beim Ullstein-Verlag für dieses Leseexemplar!



"Zunächst bin ich eher zurückhaltend an die Leseprobe des Buches "Verräter wie wir" von John le Carré herangegangen. Von diesem Autor kenne ich noch kein Buch, und das Thema interressierte mich auch nicht so auf Anhieb...
Erstmal angefangen zu lesen, konnte ich mich aber auch nicht mehr lösen.
Wir lernen das Paar Perry und Gail kennen. Er Uni-Dozent mit Lebenskrise, Sie erfolgreiche Anwältin. Beide gönnen sich einen Urlaub auf Antigua, um ihre Lebenssituation zu überdenken. Sie machen die Bekanntschaft des Russen Dima, der sich zu ihrem Befremden mit Leibwächtern umgibt.
Zwischendurch erfolgt mehrfach ein Zeitsprung von 10 Tagen, wo wir Perry und Gail, wieder zurück in der Heimat,  im Gespräch (Verhör?) mit zwei Agenten erleben.
Was ist während der vergangenen zehn Tage passiert? Wer ist Dima und in welche kriminellen Machenschaften wurden Perry und Gail verwickelt? Doch, das interressiert mich jetzt schon, le Carré hat es geschafft, mit seinem zugegebenermassen erstmal ungewöhnlichen, aber doch flüssigen Schreibstil, meine Neugier zu wecken!"

Cody Mc Fadyen "Das Böse in uns" habe ich mir vom Lübbe-Verlag als Lesejury-Mitglied gewünscht. Die ersten beiden Bände mit der Protagonistin Smoky Barrett waren wahnsinnig spannend, so dass ich mich auf Teil drei  wahnsinnig freue.
Aber: Smoky muß noch warten, denn zuerst kommt "Vatermord" von Val McDermid an die Reihe. Dieses Buch habe ich von "Westropolis" bekommen, wo ich mich für die Rezension dieser Lektüre beworben hatte. Da diese recht zeitnah erfolgen soll, liegt das Buch natürlich ganz oben auf dem Stapel. 
Besten Dank an den Lübbe-Verlag und "Westropolis"!!!  Aenna

Samstag, 30. Oktober 2010

Rezension: "Gegen jede Regel" von Sebastian Stammsen

Der 17jährige Schüler Tobias wird ermordet in seinem Elternhaus aufgefunden. 
Die Krefeler Kommissare Markus Wegener und Nina Gerling sind bei der Suche nach dem Täter sehr gefordert, denn bei ihren Ermittlungen werden sie mit verbotener Leidenschaft, Beziehungstragödien und einem seltsamen Internetspiel konfrontiert. So stoßen sie auf nicht nur eine Person, die ein Motiv gehabt hätte, den Jungen zu töten.

"Gegen jede Regel" ist das Krimidebüt von Sebastian Stammsen und durchweg flüssig geschrieben. 
Es wird in der "Ich"-Form erzählt, so dass der Leser während des gesamten Buches das Gefühl hat, hautnah dabei zu sein. Die Protagonisten kommen sehr sympathisch rüber, witzige Formulierungen lockern das Krimigeschehen von Zeit zu Zeit auf. 
Auch die Einblicke in das Privatleben von Markus Wegener tragen dazu bei, dass die Handlung lebhaft bleibt.

Das Geschehen ist durchweg spannend, durch viele Verdächtige wird der Leser mehrfach in die Irre geführt, bis er zum Schluß völlig überrascht mit dem wahren Täter konfrontiert wird.

Die das Internetspiel betreffenden Beschreibungen waren für mich allerdings eher langweilig und undurchschaubar. Das mag daran liegen, dass ich grundsätzlich kein Interesse an derartigen Spielen habe...

Die Kapitel sind in Tage unterteilt und mir persönlich zu lang. Ich mag kürzere Unterteilungen lieber, wenn man das Buch doch öfter mal zur Seite legen muß.

Fazit:
 "Gegen jede Regel" ist eine lesenswerte Lektüre und ich bin bereits jetzt gespannt auf den Nachfolgeroman! Aenna




Dienstag, 26. Oktober 2010

Totenstille

im Moment hier im Blog.
Ganz anders als im täglichen Leben, da hab ich zur Zeit ziemlich viel um die Ohren, und ausserdem ärgere ich mich schwarz.
Ich muss es einfach loswerden...Hab ich doch "Sturz der Titanen" über booklooker gekauft, brav bezahlt, geduldig gewartet....und gewartet...(u.s.w.), und der Verkäufer reagiert weder auf mails, noch ist er über die angegebene Telefonnummer erreichbar. 
Weil ich ja immer an das Gute im Menschen glaube, hoffe ich, dass sich die Geschichte noch irgendwie aufklärt.
Wenn nicht, bin ich wohl reingefallen :o(((
Aenna