Hallo Ihr Lieben,
in drei Tagen ist Nikolaus!
Zu diesem Anlass verlose ich an einen Leser von BücherSpleen ein Exemplar von
"Drecksspiel" von Martin Krist
Alles, was Ihr tun müsst, ist, mir eine Email an
buecherspleen@gmail.com
zu schicken.
Darin sollte stehen, was Ihr am Nikolaustag in Eurem Stiefel finden möchtet.....:o)
Ich bin gespannt....
Ihr habt Zeit bis zum 06.Dezember 08.00 Uhr, im Laufe des Tages werde ich dann den Gewinner ermitteln und per Email benachrichtigen.
Viel Spaß und liebe Grüße
Aenna
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Dienstag, 3. Dezember 2013
Dienstag, 15. Oktober 2013
REZENSION: "Drecksspiel" von Martin Krist
Endlich ist der neue Thriller von Martin Krist erschienen.
Lang herbeigesehnt und von mir mit Vorfreude erwartet.
"Drecksspiel" wurde er betitelt, und ich war gespannt, welch dreckiges Spiel sich mir offenbaren würde....
Worum es jedoch in dem knapp 400 Seiten langen Roman geht, lässt sich schwer in wenigen Sätzen formulieren, zu komplex ist diese Story, die die Konzentration des Lesers von Beginn an fordert.
Dieser sieht sich gleich mit mehreren Handlungssträngen samt zahlreicher, unterschiedlicher Protagonisten konfrontiert, die der Autor jedoch in weiser Voraussicht in einem Personenregister zu Beginn des Buches vorstellt.
Leyla, eine Prostituierte und Freundin des Polizisten Toni Risse, wird ermordet...
Shirin, Tochter einer angesehenen Familie, wird entführt....
Hannah hält sich mit ihrem Baby in einem Ferienhaus auf und gerät in die Hände eines Sadisten....
Pedro und Aki, zwei kleine Gauner, klauen ein Auto....
Und mittendrin agiert David Gross, ein Ex-Polizist mit geheimnisvoller Vergangenheit....
Rasant wechselt der Autor zwischen den einzelnen Geschichten, die der Leser atemlos verfolgt, ohne sich überhaupt ansatzweise vorstellen zu können, in welchem Zusammenhang sie stehen.
Dieses absolute Unwissen führte bei mir zu aggressiver Ungeduld, die mich unerbittlich durch die Kapitel trieb, schließlich wollte ich unbedingt des Rätsels Lösung erfahren.
Jeder Handlungsstrang für sich ist dabei absolut spannend, Krist macht es uns möglich, in jede der einzelnen Geschichten vollends einzutauchen.
Nicht zuletzt wegen seiner Protagonisten, die wie gewohnt lebensecht gezeichnet sind (auch wenn die ganz besondere Ausdrucksweise eines gewissen Polizeibeamten mit der Zeit nervt).
Aber auch die ungeschönte Darstellung der Ereignisse trägt dazu bei, sich komplett in die einzelnen Szenen einzufühlen. Martin Krist schreibt unverblümt und ohne Rücksicht auf schwache Nerven - wer also zart besaitet ist, sollte die Finger weg lassen von "Drecksspiel", das jedoch nicht nur mit dem "offensichtlichen" Dreck aufwartet....
Meine Erwartungen an dieses Buch wurden komplett erfüllt, mir hat es hervorragend gefallen, zumal letztendlich die Auflösung des Ganzen tatsächlich zu überzeugen vermag!
Für die Konstruktion einer solch genialen Geschichte gebührt dem Autor mein größter Respekt!
Das Ende des Buches lässt erahnen, dass es eine Fortsetzung mit dem Ermittler David Gross geben wird, auf die wir hoffentlich nicht zu lange warten müssen!





Aenna
Lang herbeigesehnt und von mir mit Vorfreude erwartet.
"Drecksspiel" wurde er betitelt, und ich war gespannt, welch dreckiges Spiel sich mir offenbaren würde....
Worum es jedoch in dem knapp 400 Seiten langen Roman geht, lässt sich schwer in wenigen Sätzen formulieren, zu komplex ist diese Story, die die Konzentration des Lesers von Beginn an fordert.
Dieser sieht sich gleich mit mehreren Handlungssträngen samt zahlreicher, unterschiedlicher Protagonisten konfrontiert, die der Autor jedoch in weiser Voraussicht in einem Personenregister zu Beginn des Buches vorstellt.
Leyla, eine Prostituierte und Freundin des Polizisten Toni Risse, wird ermordet...
Shirin, Tochter einer angesehenen Familie, wird entführt....
Hannah hält sich mit ihrem Baby in einem Ferienhaus auf und gerät in die Hände eines Sadisten....
Pedro und Aki, zwei kleine Gauner, klauen ein Auto....
Und mittendrin agiert David Gross, ein Ex-Polizist mit geheimnisvoller Vergangenheit....
Rasant wechselt der Autor zwischen den einzelnen Geschichten, die der Leser atemlos verfolgt, ohne sich überhaupt ansatzweise vorstellen zu können, in welchem Zusammenhang sie stehen.
Dieses absolute Unwissen führte bei mir zu aggressiver Ungeduld, die mich unerbittlich durch die Kapitel trieb, schließlich wollte ich unbedingt des Rätsels Lösung erfahren.
Jeder Handlungsstrang für sich ist dabei absolut spannend, Krist macht es uns möglich, in jede der einzelnen Geschichten vollends einzutauchen.
Nicht zuletzt wegen seiner Protagonisten, die wie gewohnt lebensecht gezeichnet sind (auch wenn die ganz besondere Ausdrucksweise eines gewissen Polizeibeamten mit der Zeit nervt).
Aber auch die ungeschönte Darstellung der Ereignisse trägt dazu bei, sich komplett in die einzelnen Szenen einzufühlen. Martin Krist schreibt unverblümt und ohne Rücksicht auf schwache Nerven - wer also zart besaitet ist, sollte die Finger weg lassen von "Drecksspiel", das jedoch nicht nur mit dem "offensichtlichen" Dreck aufwartet....
Meine Erwartungen an dieses Buch wurden komplett erfüllt, mir hat es hervorragend gefallen, zumal letztendlich die Auflösung des Ganzen tatsächlich zu überzeugen vermag!
Für die Konstruktion einer solch genialen Geschichte gebührt dem Autor mein größter Respekt!
Das Ende des Buches lässt erahnen, dass es eine Fortsetzung mit dem Ermittler David Gross geben wird, auf die wir hoffentlich nicht zu lange warten müssen!
Kurz und knapp:
Genial und ungewöhnlich....
Ein Thriller, bei dem man beim ersten Kapitel ein- und erst nach dem letzten wieder ausatmet!





Aenna
Donnerstag, 8. November 2012
REZENSION: "Die Mädchenwiese" von Martin Krist
Der kleine Sam ist verzweifelt.
Seine große Schwester Lisa ist verschwunden, und nur er weiß, dass sie nicht von zu Hause abgehauen ist, wie die meisten Bewohner des kleinen Dorfes Finkenwerda im Spreewald vermuten.
Aber niemand hört ihm zu....
Nur Alex Lindner, der zugezogene Ex-Polizist, macht sich ebenfalls Sorgen, erst recht, als im Wald eine Mädchenleiche gefunden wird.
Alles erinnert ihn an einen ganz bestimmten Fall vor ein paar Jahren, den er jedoch nicht zu lösen vermochte.
Ein Fall, der zu seinem ganz persönlichen Alptraum wurde...
"Die Mädchenwiese" ist der erste Roman, den der Berliner Autor Marcel Feige unter seinem Pseudonym Martin Krist veröffentlicht.
Bereits "Kalte Haut" hatte ich mit Begeisterung verschlungen und war nun entsprechend gespannt auf den nächsten Roman des Schriftstellers.
Allein schon das Cover des Buches ist äußerst gelungen, spricht den Leser an und macht Lust auf die Lektüre.
Das Buch beginnt mit einem absolut spannenden Prolog, der den Leser sofort in die Geschichte hineinzieht.
Und ist man einmal drinnen, kommt man auch so schnell nicht wieder heraus....
Dafür sorgen die Cliffhänger am Ende eines jeden Kapitels sowie die kapitelweisen Erinnerungen einer Ich- Erzählerin, deren Identität zwar relativ schnell erkannt wird, aber eben nicht ihre Bedeutung für die Ereignisse der Gegenwart.
Dass der Autor eben dieser Figur viel Aufmerksamkeit gewidmet hat, zahlt sich aus, denn von ihr und ihrer Geschichte, ihrem Leben, bekam ich ein sehr genaues Bild.
Auch der kleine Sam und seine Mutter werden beim Lesen "lebendig".
Einzig Hauptprotagonist Alex Lindner bleibt ungewöhnlich blass und mir fremd, und das hat mich doch irgendwie sehr irritiert.
"Die Mädchenwiese" ist locker geschriebene und daher leicht zu lesende Lektüre.
Im krassen Gegensatz dazu werden wir mit detaillierten Gewaltszenen, sowohl an Menschen als auch Tieren, konfrontiert, die uns entsetzen und schockieren....
Wer zart besaitet ist, mag damit vielleicht überfordert sein...
Allerdings sollte man dann auch von der Lektüre eines Thrillers absehen, denn auf Gewalt und Blut muss man in diesem Genre einfach gefasst sein.
So führt uns Martin Krist in rasantem Tempo durch seine Geschichte, lässt Stück für Stück die Vergangenheit mit der Gegenwart verschmelzen und uns so, nach und nach, die Wahrheit erkennen.
Das letzte Geheimnis jedoch erschließt sich uns erst ganz zum Schluss, so dass die Spannung wirklich bis zur letzten Seite garantiert ist...
Mich hat Krists "Mädchenwiese" sehr gut unterhalten, ich habe es in einem Rutsch durchgelesen.
Der Autor hat mich mit seiner Geschichte überzeugt, mir gefällt sein Stil absolut, und ich freue mich auf weitere Veröffentlichungen aus seiner Feder.
Aenna




Seine große Schwester Lisa ist verschwunden, und nur er weiß, dass sie nicht von zu Hause abgehauen ist, wie die meisten Bewohner des kleinen Dorfes Finkenwerda im Spreewald vermuten.
Aber niemand hört ihm zu....
Nur Alex Lindner, der zugezogene Ex-Polizist, macht sich ebenfalls Sorgen, erst recht, als im Wald eine Mädchenleiche gefunden wird.
Alles erinnert ihn an einen ganz bestimmten Fall vor ein paar Jahren, den er jedoch nicht zu lösen vermochte.
Ein Fall, der zu seinem ganz persönlichen Alptraum wurde...
"Die Mädchenwiese" ist der erste Roman, den der Berliner Autor Marcel Feige unter seinem Pseudonym Martin Krist veröffentlicht.
Bereits "Kalte Haut" hatte ich mit Begeisterung verschlungen und war nun entsprechend gespannt auf den nächsten Roman des Schriftstellers.
Allein schon das Cover des Buches ist äußerst gelungen, spricht den Leser an und macht Lust auf die Lektüre.
Das Buch beginnt mit einem absolut spannenden Prolog, der den Leser sofort in die Geschichte hineinzieht.
Und ist man einmal drinnen, kommt man auch so schnell nicht wieder heraus....
Dafür sorgen die Cliffhänger am Ende eines jeden Kapitels sowie die kapitelweisen Erinnerungen einer Ich- Erzählerin, deren Identität zwar relativ schnell erkannt wird, aber eben nicht ihre Bedeutung für die Ereignisse der Gegenwart.
Dass der Autor eben dieser Figur viel Aufmerksamkeit gewidmet hat, zahlt sich aus, denn von ihr und ihrer Geschichte, ihrem Leben, bekam ich ein sehr genaues Bild.
Auch der kleine Sam und seine Mutter werden beim Lesen "lebendig".
Einzig Hauptprotagonist Alex Lindner bleibt ungewöhnlich blass und mir fremd, und das hat mich doch irgendwie sehr irritiert.
"Die Mädchenwiese" ist locker geschriebene und daher leicht zu lesende Lektüre.
Im krassen Gegensatz dazu werden wir mit detaillierten Gewaltszenen, sowohl an Menschen als auch Tieren, konfrontiert, die uns entsetzen und schockieren....
Wer zart besaitet ist, mag damit vielleicht überfordert sein...
Allerdings sollte man dann auch von der Lektüre eines Thrillers absehen, denn auf Gewalt und Blut muss man in diesem Genre einfach gefasst sein.
So führt uns Martin Krist in rasantem Tempo durch seine Geschichte, lässt Stück für Stück die Vergangenheit mit der Gegenwart verschmelzen und uns so, nach und nach, die Wahrheit erkennen.
Das letzte Geheimnis jedoch erschließt sich uns erst ganz zum Schluss, so dass die Spannung wirklich bis zur letzten Seite garantiert ist...
Mich hat Krists "Mädchenwiese" sehr gut unterhalten, ich habe es in einem Rutsch durchgelesen.
Der Autor hat mich mit seiner Geschichte überzeugt, mir gefällt sein Stil absolut, und ich freue mich auf weitere Veröffentlichungen aus seiner Feder.
Kurz und knapp:
Hochspannung für starke Nerven
Aenna





Montag, 13. August 2012
REZENSION: "Schnitt" von Marc Raabe
Ein kleiner Junge geht eines Nachts in den Keller seines Elternhauses.
Das ist eigentlich streng verboten.
Und so sieht der elfjährige Gabriel, was er nicht sehen sollte.
Was er dort sieht und was danach passiert, ist so schrecklich, dass er es wieder vergisst.
30 lange Jahre lang verdrängt er die Geschehnisse von Damals in sein tiefstes Unterbewusstsein.
Dann verschwindet seine schwangere Freundin Liz, und die Vergangenheit holt ihn wieder ein.
Liz ist in großer Gefahr, und wenn er sie retten will, muss er sich erinnern...
"Schnitt" ist das schriftstellerische Debüt des Kölner Regisseurs Marc Raabe, der mit seinem Erstling beweist, dass er nicht nur Filme machen kann.
Er beginnt seine Geschichte mit einem absolut spannenden Prolog und setzt sie dann 30 Jahre später fort.
Dabei agiert er so geschickt, dass der Leser lange Zeit nicht weiß, ja, nicht einmal vermuten kann, auf was das Ganze letztendlich hinausläuft.
So unberechenbar wie die Geschichte ist auch Raabes Hauptfigur Gabriel, der dem Leser von Anfang an suspekt ist.
Hochgradig psychisch gestört und gewaltbereit, ist er zunächst nicht unbedingt der Sympathieträger, wie man ihn sich für seine Lektüre wünscht.
Dennoch stellt er einen sehr interessanten Charakter dar, der sich uns Stück für Stück offenbart.
Getragen wird das Ganze von einer enormen Spannung, die bereits zu Beginn des Buches mit dem Prolog einsetzt und sich im Verlauf der gesamten Geschichte immer noch zu steigern vermag.
So "flog" ich förmlich von Kapitel zu Kapitel, kaum in der Lage, das Buch aus der Hand zu legen.
"Schnitt" ist zwar als Psychothriller deklariert und an psychologischer Spannung auch kaum zu überbieten.
Dennoch verschont uns Raabe nicht mit blutigen Details und schockierender Brutalität, die mir einige Male die Gesichtszüge entgleisen ließ....
Die Mischung aus Beidem ist aber aus meiner Sicht perfekt portioniert.
Marc Raabe hat eine raffinierte, perfekt durchdachte und zudem recht außergewöhnliche Geschichte präsentiert, die mir sehr gut gefallen hat.
Ich hoffe sehr, dass sich der Autor von nun an vermehrt dem Schreiben zuwendet. denn gerne würde ich mehr von ihm lesen.





Das ist eigentlich streng verboten.
Und so sieht der elfjährige Gabriel, was er nicht sehen sollte.
Was er dort sieht und was danach passiert, ist so schrecklich, dass er es wieder vergisst.
30 lange Jahre lang verdrängt er die Geschehnisse von Damals in sein tiefstes Unterbewusstsein.
Dann verschwindet seine schwangere Freundin Liz, und die Vergangenheit holt ihn wieder ein.
Liz ist in großer Gefahr, und wenn er sie retten will, muss er sich erinnern...
"Schnitt" ist das schriftstellerische Debüt des Kölner Regisseurs Marc Raabe, der mit seinem Erstling beweist, dass er nicht nur Filme machen kann.
Er beginnt seine Geschichte mit einem absolut spannenden Prolog und setzt sie dann 30 Jahre später fort.
Dabei agiert er so geschickt, dass der Leser lange Zeit nicht weiß, ja, nicht einmal vermuten kann, auf was das Ganze letztendlich hinausläuft.
So unberechenbar wie die Geschichte ist auch Raabes Hauptfigur Gabriel, der dem Leser von Anfang an suspekt ist.
Hochgradig psychisch gestört und gewaltbereit, ist er zunächst nicht unbedingt der Sympathieträger, wie man ihn sich für seine Lektüre wünscht.
Dennoch stellt er einen sehr interessanten Charakter dar, der sich uns Stück für Stück offenbart.
Getragen wird das Ganze von einer enormen Spannung, die bereits zu Beginn des Buches mit dem Prolog einsetzt und sich im Verlauf der gesamten Geschichte immer noch zu steigern vermag.
So "flog" ich förmlich von Kapitel zu Kapitel, kaum in der Lage, das Buch aus der Hand zu legen.
"Schnitt" ist zwar als Psychothriller deklariert und an psychologischer Spannung auch kaum zu überbieten.
Dennoch verschont uns Raabe nicht mit blutigen Details und schockierender Brutalität, die mir einige Male die Gesichtszüge entgleisen ließ....
Die Mischung aus Beidem ist aber aus meiner Sicht perfekt portioniert.
Marc Raabe hat eine raffinierte, perfekt durchdachte und zudem recht außergewöhnliche Geschichte präsentiert, die mir sehr gut gefallen hat.
Ich hoffe sehr, dass sich der Autor von nun an vermehrt dem Schreiben zuwendet. denn gerne würde ich mehr von ihm lesen.
Kurz und knapp:
Intelligenter Schocker mit Gänsehautgarantie!





Aenna
Donnerstag, 21. Juni 2012
REZENSION: "Die Schmetterlingsinsel" von Corina Bomann
Als ihre geliebte Großtante Emmely in England stirbt, tritt die Berliner Anwältin Diana Wagenbach ein schweres Erbe an.
Sie als letzte Nachfahrin der Tremaynes soll ein lang gehütetes Familiengeheimnis ergründen.
Ein alter Brief soll ihr erster Anhalt sein, welcher sie schließlich von "Tremayne House"der Gegenwart bis in das Jahr 1887 ins damalige Ceylon zurückführt.
So folgt Diana den Spuren ihrer Ururgroßmutter Grace, deren Wege sich irgendwann von ihrer Familie getrennt haben...
Was ist damals passiert? Und warum wurde so lange geschwiegen?
Das Buch "Die Schmetterlingsinsel" von Corina Bomann fällt zunächst durch seine aufwändige Gestaltung regelrecht ins Auge.
Der Buchschnitt ist mit pinken Schmetterlingen und Orchideen bedruckt, die Vorsatzseite ist dunkelpinkfarben, alles sehr stimmig auch mit der Covergestaltung.
Dieses Buch muss man in der Buchhandlung erst einmal in die Hand nehmen....
Auch die Geschichte selbst zog mich gleich in ihren Bann.
Ich liebe ja Familiengeschichten, und wenn sie auf verschiedenen Zeitebenen spielen, erst recht.
So erzählt uns auch Corina Bomann im Wechsel mit den Kapiteln zwei Geschichten, einmal die von Diana in der Gegenwart, zum anderen die der Schwestern Victoria und Grace im Jahr 1887.
Dabei zeichnet sie Charaktere und Schauplätze so gut, dass vor des Lesers Auge ein kleiner Film abläuft.
Sowohl die Atmosphäre des alten Herrenhauses als auch die prächtige Kulisse Sri Lankas werden uns sehr gut vermittelt.
"Die Schmetterlingsinsel" erzählt eine Geschichte, die zunächst durchaus fesselt, im weiteren Verlauf jedoch immer oberflächlicher wird.
Einige Passagen waren mir persönlich zu trivial und erinnerten eher an einen Kitschroman, einige Umstände fügten sich letztendlich gar zu gut in die Geschichte ein und wirken daher unglaubwürdig, anderes wird wieder allzu schnell abgehandelt.
Das finde ich wirklich sehr schade...
Ich hatte nach der letzten Seite das Gefühl, dass die Autorin ihrer eigenen, wirklich tollen Idee nicht gerecht geworden ist.
Wer also eine Lektüre mit Anspruch sucht, sollte sich hier eher zurückhalten.
Wer aber lediglich gut unterhalten werden will, ist mit der Schmetterlingsinsel gut bedient.
Aenna


Sie als letzte Nachfahrin der Tremaynes soll ein lang gehütetes Familiengeheimnis ergründen.
Ein alter Brief soll ihr erster Anhalt sein, welcher sie schließlich von "Tremayne House"der Gegenwart bis in das Jahr 1887 ins damalige Ceylon zurückführt.
So folgt Diana den Spuren ihrer Ururgroßmutter Grace, deren Wege sich irgendwann von ihrer Familie getrennt haben...
Was ist damals passiert? Und warum wurde so lange geschwiegen?
Das Buch "Die Schmetterlingsinsel" von Corina Bomann fällt zunächst durch seine aufwändige Gestaltung regelrecht ins Auge.
Der Buchschnitt ist mit pinken Schmetterlingen und Orchideen bedruckt, die Vorsatzseite ist dunkelpinkfarben, alles sehr stimmig auch mit der Covergestaltung.
Dieses Buch muss man in der Buchhandlung erst einmal in die Hand nehmen....
Auch die Geschichte selbst zog mich gleich in ihren Bann.
Ich liebe ja Familiengeschichten, und wenn sie auf verschiedenen Zeitebenen spielen, erst recht.
So erzählt uns auch Corina Bomann im Wechsel mit den Kapiteln zwei Geschichten, einmal die von Diana in der Gegenwart, zum anderen die der Schwestern Victoria und Grace im Jahr 1887.
Dabei zeichnet sie Charaktere und Schauplätze so gut, dass vor des Lesers Auge ein kleiner Film abläuft.
Sowohl die Atmosphäre des alten Herrenhauses als auch die prächtige Kulisse Sri Lankas werden uns sehr gut vermittelt.
"Die Schmetterlingsinsel" erzählt eine Geschichte, die zunächst durchaus fesselt, im weiteren Verlauf jedoch immer oberflächlicher wird.
Einige Passagen waren mir persönlich zu trivial und erinnerten eher an einen Kitschroman, einige Umstände fügten sich letztendlich gar zu gut in die Geschichte ein und wirken daher unglaubwürdig, anderes wird wieder allzu schnell abgehandelt.
Das finde ich wirklich sehr schade...
Ich hatte nach der letzten Seite das Gefühl, dass die Autorin ihrer eigenen, wirklich tollen Idee nicht gerecht geworden ist.
Wer also eine Lektüre mit Anspruch sucht, sollte sich hier eher zurückhalten.
Wer aber lediglich gut unterhalten werden will, ist mit der Schmetterlingsinsel gut bedient.
Aenna



Mittwoch, 23. März 2011
Neu im Regal
Wie ja bereits ausführlich erwähnt, verweilte ich gestern einige Stunden in Hannovers (größter?) Buchhandlung.
Niemand wird glauben, dass ich dort ohne Beute wieder rausgegangen bin, oder?

"Leise stirbst Du nie" von Daniel Annechino. Schon beim Lesen des Prologs gefror mir das Blut in den Adern....Außerdem hat dieses Buch ein Lesebändchen! Wiegeil toll ist das denn??? (Natürlich sieht man es auf meinem grottigen Foto mal wieder nicht...)
"Die Vermissten" von Jane Casey. Ein interessanter Zufallsfund...
"So unselig schön" von Inge Löhnig. Das einzige Buch, das ich auch geplant hatte zu kaufen :o)
"Schlangenhaus" von Sharon J. Bolton, der Autorin des aktuellen Romans "Bluternte".
Für nähere Infos genügt wie immer ein KLICK auf die Links...:o))
Ich bin sehr zufrieden mit meinen Käufen. Ich mußte aus einem großen Stapel toller Bücher selektieren (jawohl) und diese Vier haben es in die Endrunde geschafft und dürfen meinen SuB erweitern *ggg*
Aenna
Niemand wird glauben, dass ich dort ohne Beute wieder rausgegangen bin, oder?

"Leise stirbst Du nie" von Daniel Annechino. Schon beim Lesen des Prologs gefror mir das Blut in den Adern....Außerdem hat dieses Buch ein Lesebändchen! Wie
"Die Vermissten" von Jane Casey. Ein interessanter Zufallsfund...
"So unselig schön" von Inge Löhnig. Das einzige Buch, das ich auch geplant hatte zu kaufen :o)
"Schlangenhaus" von Sharon J. Bolton, der Autorin des aktuellen Romans "Bluternte".
Für nähere Infos genügt wie immer ein KLICK auf die Links...:o))
Ich bin sehr zufrieden mit meinen Käufen. Ich mußte aus einem großen Stapel toller Bücher selektieren (jawohl) und diese Vier haben es in die Endrunde geschafft und dürfen meinen SuB erweitern *ggg*
Aenna
Dienstag, 16. November 2010
Regalzuwachs :o)
Einige Bücher haben wieder bei mir ein neues Zuhause gefunden.
Gekauft habe ich "Apocalypsia" von Andreas Izquierdo und "Rattentanz" von Michael Tietz.
Über beide Bücher habe ich überall viel gehört und gelesen, und sie haben mich einfach gereizt.
Auch "Julia" von Anne Fortier musste unbedingt in mein Bücherregal. Bei diesem Buch wurde ich inspiriert von Friederikes Rezension und wusste gleich, dass es mir hundertprozentig gefallen wird. :o))
Als Rezensionsexemplare trudelten bei mir ein:
"Am Ende eines Sommers" von Isabel Ashdown
Südengland der sechziger Jahre: Mary und Rachel sind Schwestern an der Schwelle zum Erwachsensein, unbekümmert und süchtig nach Leben. Rachel ist immer ein paar Schritte voraus, doch dann entflieht ausgerechnet Mary, die Jüngere, ihrer Kindheitswelt so vehement, dass ihre Familie sie verstößt und die geliebte Schwester den Kontakt abbricht.
Die Beiden ahnen nicht, dass sie sich erst viele Jahre später wiedersehen werden.
Porthmouth, 1985: Jake ist dreizehn, als seine Eltern sich trennen und er sein Leben selbst in die Hand nehmen muss. Seine Mutter Mary ist eine liebevolle, aber tief verletzte Frau, sein kleiner Bruder ist eine Nervensäge. Doch Jake lässt sich seine Träume nicht nehmen: Er trägt Zeitungen aus, spart für eine HI-FI- Anlage, verknallt sich in seine junge Lehrerin - und als dann plötzlich seine Tante Rachel auftaucht, von deren Existenz Jake gar nichts wusste, scheint sich alles zum Guten zu wenden. Doch mit Rachel kehrt nicht nur die Hoffnung zurück, sondern auch ein lang gehütetes Familiengeheimnis...
und "Purpurdrache" von Sven Koch
"Der Drache ist erwacht"
Diese anonyme Botschaft versetzt Polizeireporter Marlon Kraft in höchste Alarmbereitschaft. Der "Purpurdrache", der vor drei Jahren für ein schreckliches Geiseldrama verantwortlich war, hat das Leben des Journalisten immer noch fest im Griff. Als mehrere Frauen aus Krafts Umfeld bestialisch ermordet werden, übernehmen Kommissar Scheffler und Polizeipsychologin Alexandra von Stietencron die Ermittlungen - und stoßen auf ungeheuerliche Verwicklungen im Zeichen des Drachen. Sind die Morde das Werk eines Wahnsinnigen? Das eines eiskalten Killers? Oder könnte es sein, dass Marlon Kraft selbst zum unberechenbaren Psychopathen mutiert?
Für diese beiden Bücher bedanke ich mich herzlich beim eichborn-verlag sowie bei Droemer Knaur.
So, und nun wünsche ich mir nur noch, dass ein Tag bitte 72 Stunden hätte.
Aenna
Gekauft habe ich "Apocalypsia" von Andreas Izquierdo und "Rattentanz" von Michael Tietz.
Über beide Bücher habe ich überall viel gehört und gelesen, und sie haben mich einfach gereizt.
Auch "Julia" von Anne Fortier musste unbedingt in mein Bücherregal. Bei diesem Buch wurde ich inspiriert von Friederikes Rezension und wusste gleich, dass es mir hundertprozentig gefallen wird. :o))
Als Rezensionsexemplare trudelten bei mir ein:
"Am Ende eines Sommers" von Isabel Ashdown
Südengland der sechziger Jahre: Mary und Rachel sind Schwestern an der Schwelle zum Erwachsensein, unbekümmert und süchtig nach Leben. Rachel ist immer ein paar Schritte voraus, doch dann entflieht ausgerechnet Mary, die Jüngere, ihrer Kindheitswelt so vehement, dass ihre Familie sie verstößt und die geliebte Schwester den Kontakt abbricht.
Die Beiden ahnen nicht, dass sie sich erst viele Jahre später wiedersehen werden.
Porthmouth, 1985: Jake ist dreizehn, als seine Eltern sich trennen und er sein Leben selbst in die Hand nehmen muss. Seine Mutter Mary ist eine liebevolle, aber tief verletzte Frau, sein kleiner Bruder ist eine Nervensäge. Doch Jake lässt sich seine Träume nicht nehmen: Er trägt Zeitungen aus, spart für eine HI-FI- Anlage, verknallt sich in seine junge Lehrerin - und als dann plötzlich seine Tante Rachel auftaucht, von deren Existenz Jake gar nichts wusste, scheint sich alles zum Guten zu wenden. Doch mit Rachel kehrt nicht nur die Hoffnung zurück, sondern auch ein lang gehütetes Familiengeheimnis...
und "Purpurdrache" von Sven Koch
"Der Drache ist erwacht"
Diese anonyme Botschaft versetzt Polizeireporter Marlon Kraft in höchste Alarmbereitschaft. Der "Purpurdrache", der vor drei Jahren für ein schreckliches Geiseldrama verantwortlich war, hat das Leben des Journalisten immer noch fest im Griff. Als mehrere Frauen aus Krafts Umfeld bestialisch ermordet werden, übernehmen Kommissar Scheffler und Polizeipsychologin Alexandra von Stietencron die Ermittlungen - und stoßen auf ungeheuerliche Verwicklungen im Zeichen des Drachen. Sind die Morde das Werk eines Wahnsinnigen? Das eines eiskalten Killers? Oder könnte es sein, dass Marlon Kraft selbst zum unberechenbaren Psychopathen mutiert?
Für diese beiden Bücher bedanke ich mich herzlich beim eichborn-verlag sowie bei Droemer Knaur.
So, und nun wünsche ich mir nur noch, dass ein Tag bitte 72 Stunden hätte.
Aenna
Donnerstag, 4. November 2010
Neuzugänge :o))
Der Briefträger war wieder fleißig! Bereits letzte Woche kam
"Verräter wie wir" von John le Carré, welches ich bei Vorablesen de. gewonnen habe. Von le Carré habe ich noch kein Buch gelesen, deshalb bin ich schon mächtig gespannt. Wen es interessiert, kann hier ja mal in meinen Leseeindruck schnuppern...:o)
Ich bedanke mich beim gesamten Vorablesen-Team und beim Ullstein-Verlag für dieses Leseexemplar!
"Verräter wie wir" von John le Carré, welches ich bei Vorablesen de. gewonnen habe. Von le Carré habe ich noch kein Buch gelesen, deshalb bin ich schon mächtig gespannt. Wen es interessiert, kann hier ja mal in meinen Leseeindruck schnuppern...:o)
Ich bedanke mich beim gesamten Vorablesen-Team und beim Ullstein-Verlag für dieses Leseexemplar!
"Zunächst bin ich eher zurückhaltend an die Leseprobe des Buches "Verräter wie wir" von John le Carré herangegangen. Von diesem Autor kenne ich noch kein Buch, und das Thema interressierte mich auch nicht so auf Anhieb...
Erstmal angefangen zu lesen, konnte ich mich aber auch nicht mehr lösen.
Wir lernen das Paar Perry und Gail kennen. Er Uni-Dozent mit Lebenskrise, Sie erfolgreiche Anwältin. Beide gönnen sich einen Urlaub auf Antigua, um ihre Lebenssituation zu überdenken. Sie machen die Bekanntschaft des Russen Dima, der sich zu ihrem Befremden mit Leibwächtern umgibt.
Zwischendurch erfolgt mehrfach ein Zeitsprung von 10 Tagen, wo wir Perry und Gail, wieder zurück in der Heimat, im Gespräch (Verhör?) mit zwei Agenten erleben.
Was ist während der vergangenen zehn Tage passiert? Wer ist Dima und in welche kriminellen Machenschaften wurden Perry und Gail verwickelt? Doch, das interressiert mich jetzt schon, le Carré hat es geschafft, mit seinem zugegebenermassen erstmal ungewöhnlichen, aber doch flüssigen Schreibstil, meine Neugier zu wecken!"
Cody Mc Fadyen "Das Böse in uns" habe ich mir vom Lübbe-Verlag als Lesejury-Mitglied gewünscht. Die ersten beiden Bände mit der Protagonistin Smoky Barrett waren wahnsinnig spannend, so dass ich mich auf Teil drei wahnsinnig freue.
Aber: Smoky muß noch warten, denn zuerst kommt "Vatermord" von Val McDermid an die Reihe. Dieses Buch habe ich von "Westropolis" bekommen, wo ich mich für die Rezension dieser Lektüre beworben hatte. Da diese recht zeitnah erfolgen soll, liegt das Buch natürlich ganz oben auf dem Stapel.
Besten Dank an den Lübbe-Verlag und "Westropolis"!!! Aenna
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