Samstag, 30. Oktober 2010

Rezension: "Gegen jede Regel" von Sebastian Stammsen

Der 17jährige Schüler Tobias wird ermordet in seinem Elternhaus aufgefunden. 
Die Krefeler Kommissare Markus Wegener und Nina Gerling sind bei der Suche nach dem Täter sehr gefordert, denn bei ihren Ermittlungen werden sie mit verbotener Leidenschaft, Beziehungstragödien und einem seltsamen Internetspiel konfrontiert. So stoßen sie auf nicht nur eine Person, die ein Motiv gehabt hätte, den Jungen zu töten.

"Gegen jede Regel" ist das Krimidebüt von Sebastian Stammsen und durchweg flüssig geschrieben. 
Es wird in der "Ich"-Form erzählt, so dass der Leser während des gesamten Buches das Gefühl hat, hautnah dabei zu sein. Die Protagonisten kommen sehr sympathisch rüber, witzige Formulierungen lockern das Krimigeschehen von Zeit zu Zeit auf. 
Auch die Einblicke in das Privatleben von Markus Wegener tragen dazu bei, dass die Handlung lebhaft bleibt.

Das Geschehen ist durchweg spannend, durch viele Verdächtige wird der Leser mehrfach in die Irre geführt, bis er zum Schluß völlig überrascht mit dem wahren Täter konfrontiert wird.

Die das Internetspiel betreffenden Beschreibungen waren für mich allerdings eher langweilig und undurchschaubar. Das mag daran liegen, dass ich grundsätzlich kein Interesse an derartigen Spielen habe...

Die Kapitel sind in Tage unterteilt und mir persönlich zu lang. Ich mag kürzere Unterteilungen lieber, wenn man das Buch doch öfter mal zur Seite legen muß.

Fazit:
 "Gegen jede Regel" ist eine lesenswerte Lektüre und ich bin bereits jetzt gespannt auf den Nachfolgeroman! Aenna




Kommentare:

  1. Zunächst einmal: Auf den Nachfolgeroman warte ich auch schon ganz gespannt. Mir gefällt die Figur, die mit Markus Wegener als ermittelnden Kommissar geschaffen wurde, sehr gut. Sollte es zu einer Verfilmung kommen, dürfte er schnell die Zuschauerherzen erobern.
    Mir persönlich ist die Aufteilung der Kapitel nicht negativ aufgefallen. Ein so spannendes Buch, das auch noch mit überraschenden Wendungen aufwarten kann, nehme ich erst in die Hand, wenn ich genügend Zeit habe und dabei bleiben kann.

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  2. Liebe Beatrix,

    da bist Du ganz klar im Vorteil...
    Wenn ich jedesmal den Zeitfaktor berücksichtigen würde, bevor ich ein Buch in die Hand nehme, würde ich wohl nicht einmal 10 Bücher im Jahr zu Ende lesen..:o)))
    Ich mag lieber kürzere Kapitel...So hat halt jeder seine Vorlieben!

    Liebe Grüße
    Aenna

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  3. Ja, du sagst es: jeder so, wie er es mag! Ich habe wohl das Problem, dass ich die Bücher "fresse". Es war halt immer schon meine Leidenschaft. Und wenn ich einmal ein Buch in die Hand genommen habe, fällt es mir schwer, es aus der Hand zu legen. Wie dem auch sei: Freuen wir uns beide auf die Fortsetzung!

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  4. Die Fortsetzung "Endlich sind sie tot!" liegt nun schon bei mir zu Hause im Bücherregal und wird in den nächsten Wochen besprochen. Ich bin gespannt!

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